Tod am Ostkreuz – Eine Anthologie

»Wie die vorangegangenen Schreibwettbewerbe gezeigt haben, ist das Ostkreuz eine zuverlässige Quelle der Inspiration, und die Vermutung, dass es auch dort eine Stelle gibt, wo der finstere Mann mit der Sense und dem Stundenglas ab und zu gern ein wenig verweilt und übers Leben nachdenkt, kann so abwegig nicht sein.«

[Quelle: RuDi]

Der Ostkreuz-Schreibwettbewerb hat schon längst Tradition. Seit 2002 erscheint recht regelmäßig ein Band mit Geschichten und Begebenheiten, die allesamt ihren Ursprung, ihren Spielort oder ihre Inspiration an diesem Bahnhof gefunden haben. Am gestrigen Tage wurde wieder eine ganze Reihe wunderbarer Texte in einer Anthologie vom RuDi-Nachbarschaftszentrum herausgegeben.
Ich konnte leider nicht anwesend sein bei der Preisverleihung des Schreibwettbewerbs und der anschließenden Lesung der prämierten Texte. Ehrlich gesagt, ich hatte auch nicht damit gerechnet, dass mein Text so überzeugen würde. Umso stolzer bin ich ob der Anerkennung und Würdigung, die die Jury mit der Zweitplatzierung meinem Text »Berlin-Ostkreuz, Freitagabend« zukommen lässt. Es war sehr schön, als ich nach der Verleihung vom Erfolg meines Textes hörte. Dass ich nicht selber lesen konnte, tut mir Leid. Mein Streetpoetryprojekt Statpoet speist sich aber eben auch aus einer anonymen und geheimnisvollen Identität des Schriftstellers.
Ich bin sehr dankbar, Teil der Anthologie zu sein.
Ich hatte bereits Zeit, den Großteil der anderen Beiträge zu lesen und möchte bemerken, dass die ganze Anthologie wieder ein sehr hohes und vor allem qualitatives Maß an Kreativität beweist, die offenbar vom Ostkreuz her ausströmt!
Danke!

August-J.Herbst

  1. amalia-kennedy hat diesen Eintrag von statpoet gerebloggt
  2. von statpoet gepostet